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Die unendliche Geschichte (nicht aktuell, ich weiß)
Ich habe vor Kurzem (aus komischen Gründen vielleicht) nochmal die "Unendliche Geschichte" gelesen und war trotz meines fortgeschrittenen Alters von nunmehr 27 Jahren immernoch begeistert und fasziniert. In zwei Tagen war das Buch durch und ich irgendwie glücklich.
Dann hab ich mich dazu verleiten lassen und den Film geguckt. Geht das nur mir so, oder ist der Film einfach eine unerträgliche Schei***? Dabei meine ich noch nicht einmal den Fakt, das Bastian nicht dick und "unansehnlich" ist. Es geht vielmehr darum, dass ansonsten nicht wirklich viel stimmt. Die Figuren sind anders motiviert, wichtige Handlungsstränge wurden gelöscht oder in andere implementiert, ohne dass dies Sinn ergibt. Was hat der Steinbeißer in der Geisterstadt zu suchen? Warum kann man die Sphinxe durch schnelles Rennen austricksen? Wo ist Uyalala? War Atrax nicht eher ein Pony? Warum fliegen Fuchur und Atreju am Ende durch den Weltraum. Und welche Rolle übernimmt eigentlich Bastian? Achja, er reitete ja am Ende auf Fuchur in die Glückseligkeit und bestraft seine Peiniger durch eine Verfolgungsjagd! Ich weiß, dass das Medium Film anders funktioniert als das Medium Buch, aber muss eine Geschichte wirklich so entstellt werden? Menschen, die das Buch gelesen und geliebt haben, werden den Film wahrscheinlich gehasst haben, oder war das bei euch anders? Würde das wirklich gern wissen, weil ich das irgendwie nicht so wirklich einordnen kann. Und dazu kommt diese unerträgliche Musik vom Doldinger (egal, was er für den Tatort geleistet hat), die nur kitschig und schrecklich ist. Vielleicht könnt ihr ja ein wenig in euren Erinnerungen wühlen und schildern, wie ihr diesen Film empfunden habt. Für mich war es das erste Mal, dass ich ihn vollen Bewußtseins gesehen habe und ich war maßlos enttäuscht.
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