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Re: SSD-Festplatten nicht für Archivierung geeignet
Selbstverständlich hat es was mit Kompression zu tun. Du schreibst es ja selbst:
>Bei digitalen Medien, je nach Format, wenn am Anfang ein Bit bzw Byte nicht lesbar ist, ist die ganze Datei/Datenträger korrumpiert. Mit Glück und sehr viel Aufwand kann man teils Daten rekonstruieren. Das lohnt bei Videos aber meist nicht. Zumindest das Kapitel ist verloren. Bei DVDs sind die Dateien 1 GB. Je nach Auflösung/Daten 30 Minuten. (Im Fall von DVD, also mpg2 Kompression, ist auch nicht die ganze Datei kaputt, sondern lediglich der Block zwischen zwei Iframes). Wären die Daten nicht komprimiert, sondern läge jedes einzelne Bild des Videos als unkomprimiertes Bitmap vor (wie es bei analogen Medien der Fall ist), und es wäre nur ein Bit oder Byte nicht lesbar, dann wäre in einem ausgelesenen Bild lediglich von einem einzigen Pixel ein Farbwert falsch. Die Datenmengen wäre dann natürlich riesig, ein einzelnes Bild mit HD Auflösung und 3 Byte Farbtiefe wäre etwa 6MB groß. Ein Video mit 25 Bildern pro Sekunde und einer Minute Laufzeit hätte dann schon etwa 9GB. Aber natürlich hast du Recht damit dass es auf die Qualität, das Material und den Umgang mit den Datenträgern zu tun hat. In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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