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Re: Analogabschaltung bei Unitymedia im Juni 2017 - seid ihr vorbereitet?
Irgendeine Aufputz-Verdrahtung quer durch die Hütte hätte ich auch nicht akzeptiert. Interessant wäre hier für mich die Frage, ob hier Unitymedia oder der Hausbesitzer auf diese Idee kam.
Wenn Häuser im Kabel zukunftsfähig gemacht werden sollen, dann habe ich es im Mehrfamilienhaus schon häufiger gehört, dass Unitymedia in der Wartung vielleicht noch die erste Strecke bis zum Kabelmodem oder anderer Kabel-Internet-Peripherie garantiert. Danach ziehen die sich den Schuh aber schon nicht mehr an, wenn es sich um Kabelanschlüsse in den hinteren Zimmern dreht. Bei der Installation selbst ziehen die auch nicht komplett die Kabel neu, sondern wechseln bestenfalls die Anschlussdosen aus und wechseln den Hausverstärker. In dem Mehrfamilienhaus, in dem ich wohne, gab und gibt es im Ernstfall ein regelrechtes "Kompetenzen-Ping-Pong" - Unitymedia will die Strippen nicht immer neu ziehen, um TV-Empfang zu verbessern, der Vermieter hält sich heraus, indem er sich für gar nichts verantwortlich zeigen will, und die einzelnen Mietparteien sehen nicht ein, für die Kabelinfrastruktur selbst in die Tasche zu greifen, wenn sie nicht die Absicht und Aussicht haben, dort noch sehr lange zu wohnen. Am Ende hat man dann den Salat. Wenn die bei euch modernisiert haben, dann werden sie hoffensichtlich die Kabelbaumstruktur auch grundlegend verändert haben. Ich meine, es war bis in die 80er Jahre hinein, dass noch einfach geschirmtes Antennenkabel verwendet wurde. Bei dem, was heute schon mit dem Kabel möglich ist und auch in Zukunft sein wird, ist dieses alte Kabel zu schwach abgeschirmt und wird deshalb auch durch besseres Kabel erneuert. Glücklich ist der, der da Leerrohre hat. Selbst die reichen aber manchmal nicht aus, weil man die Verkabelung selbst anders, sogar besser macht, aber mehr Aufwand hat. Im Idealfall geht man bei der "Sanierung" oder Neuinstallation eine Sternstruktur an - dabei gehen sämtliche Einzeldosen der Haushalte direkt und zentral vom Verstärker ab. Früher hatte man eher die Baumverkabelung gewählt. Da ging ein einfacher Baum von Haushalt zu Haushalt, Antennendose zu Antennendose, und wenn man in diesem Baum am Ende der Verdrahtungskette liegt, hat man das Nachsehen. Es kommt unter Umständen nicht nur ein schlechtes Bild an, es braucht nur irgendein Nachbar bei der Renovierung an der Antennendose herumpfuschen, und schon leiden alle nach ihm folgenden Teilnehmer darunter. Wenn dann die Verantwortung kategorisch geleugnet und abgestritten wird, der Problemverursacher Angst vor eventuellen Kosten hat und sich verleugnet, wenn der Monteur zur Entstörung vor der Wohnungstüre steht, dann ist die K.. mal so richtig am Dampfen. Bei Sternverkabelung hast du das Problem nicht mehr. In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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