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Re: Neue Privatsender
Spoonman schrieb:
-------------------------------------------- > > Vor einigen Monaten? Das analoge Antennenfernsehen > wurde (je nach Region) zwischen 2003 und 2008 > abgeschaltet, über Satellit war es 2012 soweit > und im Vodafone-Kabel 2018/19. Bist du Kunde bei > einem kleinen Kabelnetzbetreiber, der tatsächlich > so lange noch Programme in analoge Signale > umgewandelt hat? Oder meinst du die Abschaltung > der ÖR-Programme im SD-Modus? Wahrscheinlich meinte ich den Übergang von SD in HD, obwohl ich das alles mit Digitalisierung gleichsetze, wonach das Bild generell schlechter wurde (Pixel, Rucken, Nachschleifen, Bild- und Tonausfall, Kiekser usw.), also Störumgen auftraten, die ich bis dahin nicht kannte. Hat mir so manchen Fernsehabend vermiest. :-) Mittlerweile geht es aber einigermaßen, obwohl es immer mal wieder zu kürzeren Aussetzern kommt und zigmal im Jahr die Programmspeicherplätze anders belegt werden. > Ich habe schon immer relativ viel ferngesehen, > sowohl gezielt als auch als > Hintergrundberieselung. Die Pionierzeit des > Privatfernsehens habe ich leider verpasst, weil > sich meine Eltern erst Ende 1993 verkabeln > ließen, als ich schon ausgezogen war. Bei uns war es ähnlich. Wir bekamen Kabel auchnerst ca. 1993 oder 1994, Sat.1 und RTLplus waren aber seit ca. 1988 über die Hausantenne empfangbar, wobei RTLplus nachmittags und nachts jew. ca. drei oder vier Stunden Sendezeit an den Sender Tele 5 abgab, sodaß wir im Grunde diese 6 Sender regulär empfangen konnten. > Ich war jeweils sehr neugierig auf die Programme, > die ich zusätzlich empfangen konnte Das war stets der Fall, wenn sich dann (ab 1993) im Kabelnetz etwas änderte und neue Programme hinzukamen. > Zeitlang viel RTL und SAT.1 geguckt, aber der Reiz > ließ dann schnell nach. Ende der 90er war ich > wieder überwiegend ÖR-Gucker. Auch da haben wir Überschneidungen... Das Programm von RTL und Sat.1 wurde ab Ende der 90er Jahre schlechter und das Angebot trieb mich auch eher zum ÖR, wobei wir durch den Kabelanschluß auch die meisten Dritten empfangen konnten (Ausnahmen waren der SWR, ORB, rbb, SFB). > Von 2005 bis 2015 > hatte ich ein Premiere- bzw. Sky-Abo, > ausschließlich wegen Fußball. So sportverrückt waren wir dann doch nicht, als daß wir noch Premiere oder Sky abonniert hätten. ;-) Aber viele hatten das gemacht. > Heute sehen die ersten 20 Plätze meiner > Senderliste praktisch noch genauso aus wie vor 25 > Jahren: RTL, SAT.1, Pro7, VOX auf den Plätzen 5 > bis 8, der Rest sind ÖR-Programme. Ich habe seit der vorletzten Programmplatzbelegung aufgegeben, meine Sender immer wieder neu anzuordnen und habe jetzt eine Liste mit den entsprechenden Sender-Kanal-Zuordnungen auf dem Tisch liegen, wobei ich die Programme, die ich häufiger gucke, farblich markiert habe: Das Eegbnis ist aber dasselbe wie bei Dir: Es handelt sich um diese etwa 15 bis 20 Fernsehprogramme, die ich (nach wie vor) mehr oder weniger regelmäßig ansteuere. Der Rest findet sich unter ferner liefen und da müßte ich schon im Vorfeld bewußt wissen, daß da etwas läuft, was mich interessieren würde. Das gilt allerdings mittlerweile auch für die alten Stammsender, allen voran Pro7. Da läuft inzwischen auch nur wenig, bei dem sich das Einschalten lohnt. > Die meisten relevanten > Privatsender, die nach der Digitalisierung > hinzugekommen sind, stammen von den beiden großen > Konzernen und bieten nur "more of the same". > Manchmal sehe ich Sport auf Nitro oder Pro7 Maxx, > aber ansonsten nutze ich diese Programme kaum. Das meine ich: Eine "Verbesserung" qualitativ sehe ich da kaum, auch wenn wir quantitativ mehr Sender haben. > Kostenpflichtige Streamingdienste abonniere ich > nur noch monatsweise. Nach den zehn Jahren Sky und > einigen Jahren Amazon Prime habe ich keine Lust > mehr, mich an solche Anbieter zu gewöhnen und > dauerhaft dafür zu zahlen. Ansonsten nutze ich > die ÖR-Mediatheken und YouTube als Ergänzung, Das war mir tatsächlich auch immer zu teuer und so nutze ich keine Streaming-TV-Dienste. Bei Youtube schaue ich gelegentlich rein. > möchte aber auf meinen Festplattenrecorder > weiterhin nicht verzichten (auch wenn ich kaum > noch was auf DVD oder BluRay kopiere). Der jetzige > Recorder hat schon ca. 10 Jahre auf dem Buckel. > Wenn er irgendwann den Geist aufgibt, werde ich > mir wohl noch mal einen kaufen. Tatsächlich nehme ich noch ab und an was auf Video auf. Ich habe noch soviele Cassetten, daß ich das massenweise Digitalisieren wohl nicht schaffen würde, zumal (wie ja immer mal in anderen Threads angesprochen) die digitalen Medien als längere Archivierungsoption auch oft nicht den Zweck erfüllen. > Heute bereue ich, dass ich nach dem letzten Umzug > (2006) nicht auf Sat-Empfang umgestellt habe. Eine > Schüssel auf dem Balkon wäre möglich, und > wahrscheinlich hätten auch die Vermieter nichts > dagegen gehabt. [...] Da müßte man dann abwägen, was nützlicher ist. Satellit ist letztlich günstiger, aber ob das Angebot dementsprechend besser ist? Ich vermute, daß sich das gar nichtbso stark voneinander unterscheidet. Viele Grüße -MrMagoo
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