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Nastassja Kinski (* 24. Januar 1961 als Nastassja Aglaia Nakszynski in West-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde 1977 mit dem von Wolfgang Petersen gedrehten Fernsehfilm Tatort: Reifezeugnis im deutschen Sprachraum bekannt. Ihre größten Erfolge hatte sie in den späten 1970er und den 1980er Jahren. Sie drehte in Deutschland, Frankreich und Hollywood, unter anderem mit den Regisseuren Wim Wenders, Roman Polanski und Francis Ford Coppola. Zeitweise war sie eine der meistfotografierten Frauen der Welt und schmückte zahlreiche Titelbilder.
Bedingt durch die wechselnden Drehorte ihres Vaters wuchs Kinski in Berlin, München und Rom auf. Nach der Trennung der Eltern 1968 verließ sie mit ihrer Mutter Italien und lebte bis 1971 in München, dann für kurze Zeit in Caracas und ab 1972 erneut in München – diesmal zusammen mit ihrer Mutter in einer Kommune. 1977 verließ sie das Willi-Graf-Gymnasium München mit der Mittleren Reife.
Über ihre Kindheitserlebnisse mit ihrem Vater äußerte sich Nastassja Kinski später kritisch, nachdem ihre Halbschwester Pola enthüllt hatte, von ihm missbraucht worden zu sein. Selbst habe sie zwar das Verhalten des Vaters gefürchtet, aber jeglichen Missbrauch abwehren können.
Nastassja Kinski hat inzwischen drei Kinder: Sonja Moussa (1986) aus ihrer Ehe mit Ibrahim Moussa, Kenya Kinski-Jones (1993) aus ihrer Beziehung mit Quincy Jones und Aljosha (1984) aus ihrer Beziehung mit Vincent Spano. Seit den 2000er Jahren tritt sie wieder vermehrt in deutschen Produktionen auf, darunter Die stillen Trabanten (2022) und Las Vegas (2023). Sie engagiert sich zudem bei kulturhistorischen Schach-Events, oft im Kontext von Benefiz- oder Gedenkveranstaltungen.
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