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Re: Bundesliga 2025/26
Supergoof schrieb:
------------------------------------------------------- > @Spoonman: Abschaffung der 50+1-Regel, Öffnung > der Vereine für Investoren, sowie eine Schulden- > und Gehaltsobergrenze, wie es sie in der Premier > League tatsächlich gibt. Dann - ebenfalls wie in > England - Umverteilung der Fernsehgelder von reich > nach arm. Würde bedeuteten: die Bayern erhalten > fast nix von den Fernsehgeldern, kleinere Vereine, > wie z.B. Freiburg, Mainz oder auch Augsburg mehr. > Das System in England hat sich bewährt, es gibt > mehrere Mannschaften, die jedes Jahr um den Titel > kämpfen, und seit Einführung der Reformen 1992 > (Premier League) wird die Kluft zwischen reichen > und ärmeren Vereinen langsam, aber stetig > geringer. So können auch finanziell schwächere > Clubs investieren. Wer würde nicht gerne mal z.B. > Mainz 05 oder Augsburg am Ende oben stehen sehen? In der Premier League ist es keinesfalls so, dass die Top-Clubs "fast nichts" von den Fernsehgeldern bekommen. Die Schere geht nicht so weit auseinander wie in der Bundesliga, das ist richtig. Bayern bekam letzte Saison z.B. gut 100 Mio. aus den Inlands-Fernsehrechten, Dortmund knapp 90 Mio. und Kiel nur 31 Millionen. [www.fernsehgelder.de] Die Premier League kann sich eine ausgewogenere Verteilung leisten, weil ihre Einnahmen aus den Fernsehrechten im In- und Ausland so üppig sprudeln wie nirgends sonst auf der Welt. Die Vormachtstellung der PL auf den internationalen Märkten hat u.a. auch etwas mit der kolonialen Vergangenheit der Briten und der daraus folgenden Rolle der englischen Sprache zu tun. Für die Bundesliga wäre es völlig illusorisch, ähnlich hohe Einnahmen zu generieren. Man City, Arsenal und Liverpool bekamen 2023/24 jeweils über 175 Mio. Pfund aus den TV-Einnahmen (In- und Ausland), der Auf-und-gleich-wieder-Absteiger Luton bekam 115 Millionen. [www.premierleague.com] Wenn man in Deutschland einen ähnlichen Verteilerschlüssel anwenden würde, dann würden nicht nur Bayern und Dortmund weniger bekommen, sondern z.B. auch die Frankfurter Eintracht, die in Europa für Furore gesorgt hat. Die Gefahr, dass niemand aus der Bundesliga noch in Europa konkurrenzfähig wäre, würde immer größer werden. Übrigens zahlen die englischen Fans buchstäblich einen hohen Preis für die internationalen Erfolge ihrer großen Investorenteams. Die Tickets sind nämlich exorbitant teuer. Mag sein, dass Bayern und Dortmund mit ihrer riesigen Nachfrage immer noch volle Stadien hätten, wenn sie ihre Preise auf ein ähnliches Niveau erhöhen würden. In Leverkusen, Mainz oder Bremen würde das aber sicher anders aussehen. [ticket-compare.com] [www.fussballmafia.de] In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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