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Re: Das Märchen von der "Schande von Gijon"
Wilkie schrieb:
------------------------------------------------------- > Deutschland und Österreich haben sich 1982 in > Gijón taktisch genau so verhalten, wie fast jede > Mannschaft in so einer > Situation... > Das zum Weiterkommen reichende Resultat absichern > und kein unnötiges Risiko eingehen. > Das haben gestern Mexico und Costa Rica nach ihren > 1:0-Führungen auch so gemacht, nur dass sie dafür nicht > kritisiert werden. > Ich versuche einmal, den Unterschied zu erklären, allerdings ohne große Hoffnung, Gehör zu finden; Fußball-Fans lassen sich ja bekanntlich schwer von einmal gefestigten Überzeugungen abbringen. Ziel beim Fußball ist es zunächst einmal, den Gegner zu schlagen, und dann in zweiter Linie (das machen vielen Mannschaften so, aber nicht alle), mit möglichst geringem Aufwand das Weiterkommen zu erreichen.; das haben Mexico und Costa Rica so gemacht. Bei der Schande von Gijón (ohne Gänsefüßchen, denn es war tatsächlich eine Schande) hat Österreich absichtlich ein Tor der deutschen Mannschaft zugelassen - aber natürlich nicht, um das eigene Weiterkommen zu sichern, sondern um der deutschen Mannschaft einen "Freundschaftsdienst" zu erweisen und ihr auch die Qualifikation zu ermöglichen. Absichtlich verlieren, um einer anderen Mannschaft zu helfen - das ist etwas ganz anderes, als mit einer Defensivtaktik die eigenen Kräfte zu schonen und das Risiko zu verlieren zu minimieren. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.14 22:57. In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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