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Re: Cowboy und Indianer
Bei uns im Südwesten waren die Indianer immer die Bösen, die arme Siedler überfallen haben, und dann kamen wir paar helden, die die Siedler rausgehauen haben. War im Westen glaub ich fast überall so bei Kindern. Aber ich hatte bald genug davon, denn ich bin mit "Indianer"Western nicht groß geworden. Meine begegnung mit Indianern erschöpfte sich bei karl May. Also veränderten wir das Spiel und spielten stattdessen Cowboys/Sheriffs gegen banditen, das war dann doch wieder eher mein Fall. Da musste auch keiner geschminkt und kriegsbemalt werden - die Bösen schmierten sich eine handvoll Matsch ins Gesicht, um Böse auszusehen, und Spielzeugcolts hatten wir eh alle, dann wurde geballert, was das zeug hielt, und statt Kriegsheul erklang eben das Knallen. Hielt bei uns aber auch nicht lange an, denn dann kam König Fußball, und vergessen schien urplötzlich für die meisten meiner Spielkameraden, dass jemals so etwas wie Räuber und Gendarm, Cowboy und Indianer, Sheriffs und banditen, Robin Hood und Soldaten und "Abenteuer" schlechthin überhaupt gegeben hatte...ab jenem Zeitpunkt zählte dann für die meisten nur noch der Bolzplatz. Aber ich hatte ja Karl May und viele andere Abenteuererzählungen...;-)
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