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Fernsehrituale von früher
Einen schönen Freitagabend! Als ich gestern abend wieder einmal der Unsitte des "Vor-dem-TV-Gerät-Essen-in-sich-Reinstopfen" verfallen bin, fiel mir ein, wie wunderschön seinerzeit folgendes immer wiederkehrendes Ritual war: Mittwoch 17 Uhr. Im ORF kam damals immer "Kasperl" - wir Kinder saßen schon aufgeregt im Fauteuil (auch so ein schönes nostalgisches Wort) und Muttern kam jedesmal mit einem Tablett voller Butterbrote und Gläser voller Himbeersaft. Was anderes durfte es nicht sein, sonst hätten wir rebelliert. Später dann hatte ich die Gewohnheit, bei Spätsendungen, die ich als Kind nicht sehen durfte (obwohl die für heutige Verhältnisse rührend harmlos waren), heimlich zur Wohnzimmertür zu schleichen und durch den Türspalt mitzuschauen. Das ging erstaunlich lange gut, bis ich eines Abends zu verwegen wurde und mit bis hinter den Fernsehsessel meiner Mutter wagte. Da hat sie's bemerkt. Habt ihr ähnliche Erinnerungen? Fragt sich Deckard, heute mal nostalgisch.
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