Pixi Buecher bekam ich auch als Kleinkind. An zwei erinnere ich mich noch, eins war über Thomas, die Lokomotive (auch in den USA populär) und das andere über eine kleine Afrikanerin, die in einem Kral lebte.
Von meinen extrem strengen, intellektuellen Eltern (Vater Arzt, Mutter Übersetzerin) bekam ich weder Engelbert Bücher noch erhielt ich mehr als ein Fünf Freunde Buch von Enid Blyton pro Geburtstag/Weihnachten trotz meiner Wunschliste zu Weihnachten bzw zum Geburtstag, auf die ich unverdrossen jahr fuer Jahr 5 Enid Blyton Titel schrieb, die Jahr fuer Jahr ignoriert wurden.
Da wurde mir solcher Mist wie "Nils Holgersson", "Die Langerud Kinder", eine Mozart Biographie für Kinder (sterbenslangweilig) und "Der kleine Prinz" geschenkt, statt der Bücher, die ich eigentlich haben wollte (Blyton).
Ich erhielt deutlich weniger Taschengeld als meine Klassenkameradinnen auf dem Maedchengymnasium, und konnte mir mit ach und krach die beiden wöchentlichen (heimlichen) Kinobesuche dank Schülerkarte leisten - an Buchkäufe in Buchhandlungen war da nie zu denken. Ein Fünf Freunde Band kostete damals in den spaeten 60er Jahren schon 7,50 DM.
Auch die BRAVO musste ich heimlich lesen...es war nicht einfach.
Dass es die Engelbert Buecher gab, stellte ich leider erst ab 1975 mit 20 Jahren auf etlichen Flohmärkten in Braunschweig und in Hannover fest, nachdem ich im Oktober 1974 ENDLICH dem verhassten Elternhaus entronnen war.
Da gab es kein Halten mehr. Ich suchte jahrelang (bis 1985) auf Hunderten von Flohmärkten nach den immer noch fehlenden Fünf Freunde & Abenteuer Serie Büchern von Enid Blyton und nach den Lassie, Flipper, Sea Hunt (Abenteuer unter Wasser) und Fury Bänden von Engelbert.
Einen ganz tollen britischen Kinderbuchautor gab es damals auch, an den sich heutzutage niemand mehr erinnert (noch nicht mal Bodley Head in London, die seine Buecher herausbrachten): Norman Dale.
Ich weiß, das war jetzt etwas am Thema vorbei, aber ich wollte Dir einfach mal erzählen, warum ich als Kind nicht an Engelbert Buecher herangekommen bin.
Gruss,
Chrissie
Kaschi schrieb:
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> Von den Engelbert- und Tessloff-Produkten kriegte
> ich in meinem kleinen Dorf damals nichts mit, wohl
> aber von den besagten Happy-Büchern. Die gab es
> schon zu meiner "Pixibuch-Zeit", also ungefähr im
> ersten Lesealter. Diese textarmen, dafür bunt
> illustrierten Bände begeisterten mich. Doch als
> ich zu Beginn der Pubertät erwachsener sein
> wollte, habe ich sie allesamt verschenkt ... Und
> zu Beginn meines Internet-Eintritts als
> allererstes wieder besorgt, inclusive vieler
> US-Originalausgaben, was nicht immer billig war.
> Wäre ich damals doch klüger gewesen ...