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Re: Wiedergesehen: Vier gegen die Bank (1976) von Wolfgang Menge/Wolfgang Petersen
Wilkie schrieb:
------------------------------------------------------- > Spoonman schrieb: > -------------------------------------------------- > ----- > > Wilkie schrieb: > > > -------------------------------------------------- > > > ----- > > > Mich wundert allerdings, dass dieses > > Filmprojekt > > > damals, ca. 1975, von der ARD genehmigt > wurde. > > > Auch wenn es eine Komödie ist und den Inhalt > > > sicherlich niemand ernst genommen hat, passte > > der > > > Ausgang doch überhaupt nicht in die damalige > > > Zeit. Banküberfälle hatten Hochkonjunktur, > > die > > > RAF und ähnliche Organisationen hatten damit > > ihre > > > Anschläge und Entführungen finanziert, der > > > Höhepunkt der Terrorwelle stand noch bevor > > > (1977), und dann läuft im 1. Programm ein > > > Fernsehfilm, in dem 4 Leute eine Bank > > überfallen, > > > 360.000 DM kassieren und damit durchkommen - > > sie > > > werden nicht gefasst. > > > > Den Film könnte ich eigentlich auch mal wieder > > gucken. > > > > Vielleicht haben Redaktion und > Programmdirektion > > damals gar keinen Zusammenhang zur RAF > hergestellt > > und Banküberfälle als unvermeidliches Übel > > angesehen. Die Drehbuchvorlage war ein > US-Roman, > > und dann hat man vielleicht einfach darauf > > vertraut, dass das Duo Menge/Petersen daraus > etwas > > Gutes macht. > > > > Wer den Film bei der Erstausstrahlung sehen > > wollte, musste allerdings für damalige > > Verhältnisse lange wach bleiben. Obwohl er 155 > > Minuten lang ist, begann er erst um 21:00 Uhr, > > also dauerte er bis 23:35 Uhr, und das an einem > > normalen Werktag. Bei dieser Länge hätte man > > auch durchaus einen Zweiteiler draus machen > > können. > > > > Der Ausschnitt mit den Bildern ist super, danke, > aber mit der Zeit hat sich der Springer Verlag mit > Hörzu und Abendblatt böse vertan. Der Film > dauert nicht 155 Minuten, sondern 95 Minuten, > Tagesschau um 22.35 statt um 23.35 wäre richtig > gewesen. Komisch, dass es keine Mitteilung von > Hörzu an Abendblatt gegeben hat, die Hörzu war > schließlich Tage zuvor erschienen und > irgendjemandem hätte der Fehler doch auffallen > müssen, z. B. einem an der Produktion > Beteiligten. Davon abgesehen hätten bei einem > 155-Minuten-Fernsehfilm eigentlich die > Alarmglocken läuten müssen, so etwas gab es > höchstens bei Literaturverfilmungen, aber nicht > bei profanen Fernsehspielen. Der Ausschnitt mit den Bildern ist super, danke, aber mit der Zeit hat sich der Springer Verlag mit Hörzu und Abendblatt böse vertan. Der Film dauert nicht 155 Minuten, sondern 95 Minuten, Tagesschau um 22.35 statt um 23.35 wäre richtig gewesen. Komisch, dass es keine Mitteilung von Hörzu an Abendblatt gegeben hat, die Hörzu war schließlich Tage zuvor erschienen und irgendjemandem hätte der Fehler doch auffallen müssen, z. B. einem an der Produktion Beteiligten. Davon abgesehen hätten bei einem 155-Minuten-Fernsehfilm eigentlich die Alarmglocken läuten müssen, so etwas gab es höchstens bei Literaturverfilmungen, aber nicht bei profanen Fernsehspielen. P.S.: Zur RAF gab es etwas: Die Bankräuber waren auf die Idee gekommen, die Schuld Terroristen in die Schuhe zu schieben, einer sagte in der Bank einen entsprechenden Text auf, irgendwas mit Kapitalisten. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.26 20:48.
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