1990 sollte "Unser Sandmann" abgewickelt werden, von dem CSU-Mann Rudolf Mühlfenzl.
Bei steffi-online heißt es dazu:
"Am 14. Oktober 1990 dann geschah etwas Ungeheuerliches: Der Sandmann fiel aus. Man hatte ihn wegen der Landtagswahlen einfach vergessen! Die Reaktion kam prompt. Die "Junge Welt" schleuderte dem bayerischen Fernseh-Oberabwickler Rudolf Mühlfenzl ins Gesicht: "Wenn Sie in diesem Land an einem Mann scheitern können, dann ist es der Sandmann!" Das Sandmännchen sollte nicht dran glauben! "Es ist einfach ungeheuer gemein, den Sandmann abzuschießen" und "Wir wollen unser Sandmännchen behalten", stand in Hunderten von Kinderbriefen. Der ostdeutsche Wicht und seine Macher, die eigentlich still und leise mit Filmen zum Einschlafen auf Sendung bleiben wollten, gerieten ins Fegefeuer der Politik. Die Protestwelle schwoll an. Während nach dem West-Sandmann kein Hahn krähte, trafen in Adlershof die Proteste gleich kiloweise ein. Eine Warnung an jeden ignoranten Programmgestalter. Unser Sandmännchen abwickeln? Niemals! schrieb unter anderem Liane von Billerbeck in dem Artikel "Zeitgenosse Sandmann" in DIE ZEIT (Nr. 35/1993)
Die damals neugegründete "Sandmann Studio Trickfilm GmbH" entschied sich, den Ostsandmann weiter zu produzieren."