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RTL bleibt auch 2003 der meistgesehene Fernsehsender
Auch 2003 war RTL der meistgesehene Fernsehsender in Deutschland. Nach vorläufigen Zahlen der GfK-Fernsehforschung konnte der Kölner Privatsender seinen Vorsprung vor dem ersten Programm der ARD sogar ausbauen. Wenige Tage vor Jahresende hatte RTL einen Marktanteil von 14,9 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte mehr als im Gesamtjahr 2002 (14,6) erreicht. Die ARD erreichte 14,0 Prozent, 0,2 Punkte weniger als im Vorjahr (14,2). Alle Dritten ARD-Programme zusammen kamen auf 13,4 (13,1) Prozent und lagen damit vor dem ZDF, das von 13,8 auf 13,2 Prozent zurückfiel. Nach einer Durststrecke wurde auch Sat.1 wieder zweistellig: Der Berliner Privatsender legte von 9,9 auf 10,2 Prozent zu. Es folgte ProSieben mit unverändert 7,1 Prozent vor RTL II mit 4,7 Prozent (2002: 3,9), Kabel 1 mit 4,2 Prozent (4,5), Vox mit 3,5 Prozent (3,3) und Super RTL mit 2,7 Prozent (2,4). Bei RTL und Sat.1 zeigte man sich besonders zufrieden mit Zuwächsen bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer. RTL legte hier von 17,6 auf 18,2 Prozent zu, Sat.1 von 11,1 auf 11,6; dazwischen blieb ProSieben unverändert bei 12,0 Prozent. Für RTL war es das erfolgreichste Jahr in der jungen Zielgruppe seit 1997. Sat.1 verzeichnete erstmals seit 1993 wieder deutliche Marktanteilsgewinne. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) erzielte das beste Ergebnis seit 15 Jahren. In Norddeutschland legte der Sender auf 8,5 Prozent zu und bundesweit auf 2,9 Prozent. Damit war der NDR mit bundesweit 11,1 Millionen Zuschauern pro Tag erneut das meistgesehene Dritte Programm der ARD. Im eigenen Sendegebiet wurde er nur vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) übertroffen. 30.12.2003 - RS/Quelle: Intrinet/dpa
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