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"Hitler vor Gericht" - Film zum Putsch-Versuch von 1923
Der Bayerische Rundfunk (BR) verfilmt den Prozess gegen Adolf Hitler nach dessen Putschversuch im Jahr 1923. Das Projekt trägt den Arbeitstitel "Hitler vor Gericht".Die Dreharbeiten in München und Umgebung begannen bereits am 19. Juli. Im Mittelpunkt stehen die 24 Prozesstage, in denen der mit den Nationalisten sympathisierende Landgerichtsdirektor Georg Neidhardt den Hochverräter Hitler mehrstündige Propagandareden halten ließ. Grundlage des Dokumentarspiels sind dabei die stenographierten Reden und Gegenreden des Prozesses. Hinzu kommen szenische Rückblicke auf den Putsch sowie die Schilderung der damaligen politischen Situation. Der Diktator rief am 8. November 1923 in München die "nationale Revolution" aus, erklärte die Reichsregierung in Berlin für abgesetzt und bildete eine neue "provisorische deutsche National-Regierung" um den damaligen Infanterie-General Ludendorff und sich selbst. Der Plan der Putschisten sah vor, mit den in Bayern stehenden Reichsverbänden nach Berlin zu marschieren und dort die Macht zu übernehmen. Hitler und seine Anhängern wurden aber schon am darauf folgenden Morgen von der bayerischen Bereitschaftspolizei gestoppt. Dabei wurden 16 Putschisten, vier Polizisten und ein Passant getötet. Hitler versteckte sich, wurde aber einige Tage später verhaftet. Die NSDAP wurde im ganzen Reich verboten. Am 1. April 1924 wurde Hitler mit der größtmöglichen Milde verurteilt: Wegen Hochverrats erhielt er die Mindeststrafe von fünf Jahren Haft. Die Richter stellten ihm aber baldige Entlassung in Aussicht. Nach neun Monaten wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen. Regie bei der BR-Verfilmung führt Bernd Fischerauer. Zur Besetzung zählen Johannes Zirner (Hitler), Alexander Held (Gustav Ritter von Kahr), Johannes Silberschneider (Otto Ritter von Lossow), George Meyer-Goll (Georg Neidhardt) und Peter Fricke (Erich Ludendorff). Gesendet wird "Hitler vor Gericht" voraussichtlich zum 85. Jahrestag des Urteils, am 1. April 2009 in einer 60-Minuten-Fassung im Hauptabendprogramm des BR. Für "Das Erste" wird außerdem eine 45-Minuten-Version produziert, die später ausgestrahlt wird. 23.07.2008 - Michael Brandes/wunschliste.de Quelle: ARD, Wikipedia; [www.wunschliste.de] In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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