Es gibt eine alte Regel: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen! Die "Reporter ohne Grenzen" würden gut daran tun, wenn sie zunächst einmal zu den Mißständen im eigenen Land Stellung beziehen würden. Dann würde auch die Kritik an der chinesischen Medienpolitik glaubhafter sein. Ich vermißte ganz den empörten Aufschrei dieser "Reporter ohne Grenzen", als in der vergangenen Woche unser famoser Bundesinnenminister sich dazu verstieg, einen in Dänemark ansässigen kurdischen TV-Sender zu verbieten und die in Deutschland bestehenden Einrichtungen dieses Senders zu beschlagnahmen.
Ich kann mir nicht helfen, aber durch ihre einseitgen Aktivitäten schürt diese Organisation den Verdacht, als nützliches Werkzeug interessierter Kreise den kalten Krieg weiter zu betreiben.