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Re: Gute Quoten für 700. "Tatort"
Gute Quoten hat vermutlich auch Bohlen. Der Tatort war einer der langweiligsten seit langem. Der Kommissar als einsamer Wolf, immer den Riecher im Wind und Vieles ahnend, dagegen die irgendwie aus einer Nachmittags-"Talk"show entsprungene Helferin, noch dazu beide mal verheiratet gewesen -- das war aufgesetzt bis zur ungewollten Parodie. Das Thema "Kommissar wohnt im schäbigen Hotel" ist seit Max Ballauf bekannt, das des unhöflichen Beamten spätestens seit Schimanski (und natürlich eigenem Kontakt im richtigen Leben). Apropos richtiges Leben: Der Kommissar hätte bei seiner Vierschrötigkeit vermutlich so viele Disziplinarverfahren am Hals, dass eine Karriere als "einsamer Stern" am Beamtenhimmel kaum möglich gewesen wäre. Was ist hängen geblieben von diesen quälenden anderthalb Stunden? 1. Meine Partnerin ist auf dem Sofa eingeschlafen. 2. Der Leipziger Tatort hat jegliches Lokalkolorit verloren und könnte überall stattfinden. 3. Ich schätze Ehrlicher und Kain jetzt noch höher ein. Ganz schwache Nummer. Frühpensionierung für Kommissare -- gibt's das? -Frank In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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