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"Sheep": Jella Haase ("Kleo") und Merlin Sandmeyer ("Die Discounter") werden zu Schafen in ZDF-Miniserie
Die Handlung folgt dem jungen Widder Oliver, der in einer zufriedenen Schafsherde lebt, die fest daran glaubt, sie habe die Menschen gezähmt. Während seine Gefährten den Alltag im Stall in aller Ruhe genießen, fühlt sich Oliver vergessen und übersehen. Denn Oliver bekommt einfach nicht die ersehnte blaue Markierung, die es braucht, um zum Paradies des Obermosers reisen zu dürfen. Bei dem Versuch, sich in die Gruppe der Auserwählten zu mogeln, er Oliver eine erschreckende Entdeckung, die seine Welt ins Wanken bringt. Als er die schreckliche Wahrheit herausfindet, versucht er, seine verblendeten Artgenossen zu retten. Doch das ist wahrlich kein leichtes Unterfangen.
Die echte Schafherde wird mit den Stimmen von Jella Haase, Merlin Sandmeyer, Birgit Minichmayr und weiteren Schauspielern vertont. In den menschlichen Rollen sind Markus Schramm ("Vienna Blood"), Christoph Krutzler ("Freud"), Angelika Strahser ("Gestüt Hochstetten"), Ilvie Moritz, Leander Rosskopf und Loris Weichselbaumer zu sehen. "Sheep" wurde von den Regisseuren und Drehbuchautoren Leni Gruber und Alexander Reinberg entwickelt. Das Format ist eine Produktion von Florian Brüning und Thomas Herberth von Horse&Fruits Filmherstellung OG in Koproduktion mit dem ZDF ("Das kleine Fernsehspiel"). Schafe, die eigentlich wie Menschen sind - Menschen, die eher wie Tiere anmuten. Und ein wilder Genre-Mix, in dem Komik und Tragik untrennbar ineinandergreifen. 'Sheep' war für uns ein Projekt, das uns gerade durch die Beschränkung, mit echten Tieren zu drehen, zu kreativen Freiheiten zwang, die wir sonst selten finden werden, so die Regisseure über ihre Serienidee. Vielleicht liegt in dieser Fabel von Vierbeinern, die dem Irrglauben aufsitzen, den Menschen domestiziert zu haben, gerade deshalb eine kleine Parabel darüber, was es bedeutet, ein Lebewesen zu sein, nach Freiheit zu streben und für sich und andere einzustehen. Die Abstraktionsebene 'Schaf' ermöglichte es uns dabei, Themen wie Individualismus, Kollektivismus oder auch Fleischkonsum auf einer möglichst niederschwelligen Ebene den Zuseher*innen näherzubringen. Und wir hoffen, dass sich die große Freude, die wir beim Kreieren dieser Serie hatten, zumindest in Teilen auf das Publikum übertragen wird. 02.07.2026 - Vera Tidona/TV Wunschliste Bild: ZDF/Patrick Wally [www.wunschliste.de]
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