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Re: Netflix nie mehr auf Deutsch?
wolle64 schrieb:
------------------------------------------------------- > Spoonman schrieb: > -------------------------------------------------- > ----- > > wolle64 schrieb: > > > -------------------------------------------------- > > > ----- > > > Spoonman schrieb: > > > > > > -------------------------------------------------- > > > > > > > Nein, man kann Untertitel nutzen. > > > > > > Gerade das ist doch nervig. > > > Ich möchte mich auch auf die Bilder > > > konzentrieren. Schließlich macht ja auch die > > > Bildregie einen nicht zu unterschätzenden > Job. > > > Beim Lesen der Untertitel entgehen einem > viele > > Details. > > > > Das ist reine Gewöhnungssache, aber mir ist > schon > > klar, dass das vielen Leuten zu mühsam ist, > weil > > sie nicht damit aufgewachsen sind. Man kann sich an vieles gewöhnen, aber nicht an Untertitel, die viel zu schnell wieder weggeblendet werden, oder optisch vom Hintergrund schwer zu erkennen sind. > > > > Durch die Synchro entgehen dir aber die Stimmen > > der Schauspieler. Tonfall, Nuancen, Betonungen, > > Akzente, Dialekte, Atmosphäre. > > > > Über alle Filme und Serien wird die gleiche > > Synchronsoße gekippt - egal, ob US-Actionfilm, > > britische Komödie, schwedischer Krimi, > > französisches Beziehungsdrama oder japanischer > > Kunstfilm. Es sind immer die gleichen Stimmen > von > > Sprechern, die (heutzutage meistens allein) in > > einem sterilen Studio stehen und immer das > gleiche > > Synchrondeutsch sprechen. Das Argument zählte vor Jahrzehnten. Da gab es die vielbeschäftigten Sprecher wie Gert Günther Hoffmann, Arnold Marquis, Michael Chevalier, Heinz Engelmann oder Friedrich Schoenfelder. Wobei die letzten Beiden eher nach Optik der zu synchronisierenden Darsteller bestzt wurden. Übel wurde es dann wenn im einem Film zwei Schauspieler mitwirkten, die dieselben Stammsprecher hatten. Oder die furchtbare Zeit der sinnentstellenden Schnoddersynchros. > > Ich weiß noch, dass ich 1991 in Hamburg zum > > ersten Mal einen Film in Originalversion im > Kino > > gesehen habe: "Das Schweigen der Lämmer". Da > es > > keine Untertitel gab, habe ich in den ersten 15 > > Minuten nur die Hälfte verstanden, danach > wurde > > es besser. Und durch die Original-Stimmen war > die > > Atmosphäre so intensiv, dass ich förmlich in > den > > Film hineingezogen wurde. Seitdem kann ich die > > meisten synchronisierten Filme nicht mehr so > > richtig genießen. Heute soll es aber so sein, dass die Synchronstimmen den originalen sehr ähnlich sind. In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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