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Peter Alexander: "Schlager-Spaß mit Andy Borg" würdigt legendären Entertainer
In seiner gemütlichen Weinstube lassen Andy Borg und seine musikalischen Gäste Peter Alexander und dessen Lieder wieder aufleben. Wir erinnern an einen Großen der Musik- und Showbranche, dessen Melodien unvergessen sind und die nicht nur mir bis heute am Herzen liegen, so der Gastgeber. Peter Alexander hat mit seinen Filmen, seinen Shows und seiner Musik einer ganzen Generation ein gutes Gefühl in die Stube gezaubert und das Lebensgefühl positiv beeinflusst. Als Unterhalter und Entertainer hat er Gemeinsames und Unvergessenes geschaffen - und ist so ein echtes Vorbild für mich und sicherlich auch für viele andere in der Musik- und Unterhaltungsbranche, erläutert der ehemalige "Musikantenstadl"-Moderator. Peter Alexander wurde am 30. Juni 1926 in Wien geboren. Seine Karriere begann in den 1950er Jahren, als er in zahlreichen Filmkomödien und Operettenfilmen mitspielte. Ab den 1960ern wurde er verstärkt als Sänger aktiv und nahm insgesamt rund 120 Platten auf. Ab 1969 schloss sich eine TV-Karriere an. Das Allroundtalent präsentierte Showreihen wie "Peter Alexander präsentiert Spezialitäten", "Peter Alexander: Wir gratulieren" und "Die Peter-Alexander-Show", die von 1987 bis 1995 jährlich zu Weihnachten lief. Traditionell beendete er seine Shows mit dem Song "Danke schön, es war bezaubernd". Von seinem deutschen und österreichischen Publikum wurde er verehrt als "Peter, der Große". Nach dem Ableben seiner Frau lebte Peter Alexander völlig zurückgezogen. Am 12. Februar 2011 starb er in seiner Heimatstadt Wien. Die Evergreens von Peter Alexander werden im "Schlager-Spaß" unter anderem von den Nockis, Madlen Rausch und Bata Illic präsentiert. Darüber hinaus sind Die jungen Zillertaler, Volker Heißmann, Pupo, Tammy sowie die Newcomerin Simone und die Staufberg Musikanten aus der Schweiz zu Gast. "Schlager-Spaß mit Andy Borg" füllt gewissermaßen eine Lücke, denn die großen Schlagershows von Florian Silbereisen und Giovanni Zarrella kommen äußerst modern daher und setzen auf partytauglichen Schlager, für den sich auch junge Leute begeistern können. Beim "Schlager-Spaß" treten hingegen vorwiegend Veteranen des Geschäfts auf, die nicht in das Konzept von Silbereisen und Zarrella passen. Es wird somit gezielt das ältere Publikum bedient, das mit diesen Interpreten aufgewachsen ist. Dadurch spielt die Show in der jungen Zielgruppe logischerweise kaum eine Rolle, was dem SWR und dem MDR jedoch ziemlich egal sein dürfte. Denn beim Gesamtpublikum erzielt die Sendung in den Dritten oftmals höhere Reichweiten als das Gegenprogramm von so manchem Privatsender. Die jüngste Ausgabe vom 21. Februar wurde bundesweit von beeindruckenden 1,793 Millionen Zuschauern gesehen (kombinierte Reichweite von SWR und MDR, wo die Show parallel gezeigt wurde). 19.03.2026 - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste Bild: SWR/Kerstin Joensson [www.wunschliste.de]
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