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"Phoenix - Change or Die": An diesem Tag startet der neue ZDF-Thriller
Während eines großen Wirtschaftsgipfels im französischen Alpenort Annecy sorgt die radikale Aktivistengruppe Phoenix für europaweite Erschütterung. Sechs junge Männer und Frauen aus verschiedenen Ländern Europas - darunter James (Will Attenborough), Alma Castera (Catalina del Rosario), Nina (Alva Schäfer), Lyne Frankenheimer (Pauline Pollmann), Elias Bochatay (Gaël Langouet) und Sandro Sanchez (Matéo Paitel) - entführen die Kinder der Vorstandschefs der vier größten europäischen Umweltverschmutzer, der sogenannten "Schmutzigen Vier". Mit der Aktion wollen sie die aus ihrer Sicht offensichtliche Doppelmoral der Konzerne offenlegen und diese zwingen, ihre seit Jahren angekündigten ökologischen Selbstverpflichtungen endlich umzusetzen. Die kompromisslosen Methoden von Phoenix spalten die öffentliche Meinung. Während ein Teil der Gesellschaft die Gruppe als letzten verzweifelten Mahnruf für einen Planeten am Rand des Kollapses versteht, sprechen andere von Terrorismus und einer moralischen Grenzüberschreitung. Brisant ist der Zeitpunkt der Entführungen auch deshalb, weil die Konzernchefs Hans Frankenheimer (Benno Fürmann), William Barker (Jonathan Nyati), Cassandra Sanchez (Jacqueline Corado) und Amaury de Montchanin (Arnaud Viard) das Treffen in Annecy eigentlich nutzen wollten, um sich öffentlich als Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel zu präsentieren. Geplant war die Ankündigung eines groß angelegten Projekts zur Rettung der Gletscher, das Kritiker allerdings als reines, zudem umweltschädliches Greenwashing bezeichnen. Zunächst signalisieren die Konzerne Bereitschaft, auf die Forderungen von Phoenix einzugehen. Doch die Situation gerät rasch außer Kontrolle, die Fronten verhärten sich, und aus dem kalkulierten Druckmittel entwickelt sich ein gefährliches Spiel, das Aktivisten, Wirtschaftsbosse und Öffentlichkeit gleichermaßen in den Abgrund zu ziehen droht. Die sechsteilige Thriller-Serie wurde 2025 beim französischen Festival de la Fiction in La Rochelle als beste Serie in der Kategorie "Suspense" ausgezeichnet. Entwickelt wurde das Drehbuch von Matthieu Bernard und Louis Aubert. Regie führte Franck Brett. Verantwortet wurde die ZDF-Koproduktion von Les Films du Cygne. 02.03.2026 - Ralf Döbele/TV Wunschliste Bild: ZDF/Silenzio [www.wunschliste.de]
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