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ESC-Vorentscheid 2026: RTL und Stefan Raab nicht mit dabei
Die Entscheidung, den Vorentscheid künftig ohne externe Partner zu veranstalten, geht aus einer E-Mail der GEMA hervor, in der das ESC-Team von ARD und SWR nach Künstlerinnen und Künstlern sucht. RTL wollte sich auf Anfrage nicht zu der neuen Vorgehensweise äußern. Der SWR plant offenbar, eigene Akzente zu setzen und den Auswahlprozess zu straffen: Es wird erwartet, dass 2026 nur eine Finalshow zur besten Sendezeit im Ersten ausgestrahlt wird. In diesem Jahr hatte die Zusammenarbeit mit RTL neue Impulse gebracht, die Anzahl der Vorentscheid-Bewerber vervielfachte sich im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch: Der deutsche Act, das Duo Abor & Tynna, landete beim ESC in Basel im Mittelfeld auf Rang 15. Zudem wurde das Raab-Format auch unter ESC-Fans überaus kontrovers diskutiert, vor allem im Vergleich zu internationalen Musikshows, die teilweise seit Jahren und Jahrzehnten den jeweiligen ESC-Act hervorbringen. Die ESC-Übertragung selbst erreichte dann am 17. Mai im Ersten 8,55 Millionen Zuschauer und somit die höchste Reichweite seit 2016. Der SWR betont, dass er im Vorentscheid 2026 vor allem Acts sucht, die internationales Potenzial besitzen. Im Gespräch mit dem Blog ESC kompakt sagte der SWR hierzu: Wir suchen Songs, die das Potenzial haben, international erfolgreich zu sein - beim ESC, aber auch darüber hinaus. Dazu brauchen wir Artists, die das Talent sowie die Persönlichkeit für eine internationale Karriere in sich tragen. 17.09.2025 - Ralf Döbele/TV Wunschliste Bild: ORF/EBU [www.wunschliste.de] In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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