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RTL sichert sich "Star Trek"-Serien, "CSI: Vegas" und mehr
geschrieben von: TV Wunschliste, 29.04.22 11:20
RTL Deutschland hat den Erwerb eines Rechtepakets von Paramount Global Content Distribution (ehemals ViacomCBS Global Distribution) als Ausweitung der vorherigen Zusammenarbeit verkündet. Dadurch kommen unter anderem schon am 1. Mai mehrere ältere "Star Trek"-Serien zu RTL+.

Weiterhin namentlich bestätigt wurde der Erwerb der aktuellen Serien "CSI: Vegas", "The Lost Symbol", "Made for Love" und "4400". Bereits jetzt stehen bei RTL+ die acht Staffeln von "Dexter" aus der Rechtebibliothek von Paramount Global Content Distribution zum Abruf bereit (TV Wunschliste berichtete) sowie das Original "Der Denver-Clan" (TV Wunschliste berichtete).

"Star Trek"-Serien



Der jetzige Deal umfasst die meisten "Star Trek"-Serien von "vor dem Reboot", der mit "Star Trek: Discovery" begann: Am 1. Mai kommen so die Klassiker "Raumschiff Enterprise" (OT: "Star Trek"), "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert"(OT: "Star Trek: The Next Generation"), "Star Trek - Deep Space Nine", "Star Trek - Raumschiff Voyager" und "Star Trek - Enterprise" in das Angebot von RTL+.

Aktuelle Serien



RTL Deutschland hat angekündigt, dass man mit dem Erwerb von "CSI: Vegas" die lange Zusammenarbeit mit mit CBS bzw. Paramount bezüglich des "CSI"-Franchise fortsetzen wird. Für die Nachfolgeserie wurde angekündigt, dass sie ihre Deutschlandpremiere bei VOX haben soll. Darin sind seit dem Ende von "CSI" 10 Jahre vergangen, als ein Anschlag auf Detective a.D. Jim Brass (Paul Guilfoyle) das Ehepaar Sara Sidle (Jorja Fox) und Gill Grissom (William Petersen) von einer Forschungsreise zurück nach Las Vegas bringt. Schnell stellt sich heraus, dass dort neue Erkenntnisse einen Schatten über die frühere Arbeit des Crime Lab von Vegas werfen, die zahllose Verurteilungen auch aus der Zeit Grissoms in Frage stellen. Zusammen mit den aktuellen Mitarbeitern (dargestellt von Paula Newsome, Matt Lauria, Mandeep Dhillon und Mel Rodriguez) machen sich Grissom und Sidle an die Ermittlungen. In den USA wurde das Format bereits für eine zweite Staffel verlängert (TV Wunschliste berichtete).

"The Lost Symbol" basiert auf den Romanen von Dan Brown um die Figur Robert Langdon, von denen einige auch mit Tom Hanks erfolgreich verfilmt wurden ("The Da Vinci Code - Sakrileg", "Illuminati" und "Inferno").

In der Serie schlüpft Ashley Zukerman in die Rolle des in Harvard ausgebildeten Symbologen Langdon. Der wird durch die Entführung seines Mentoren Peter Solomon (Eddie Izzard) in ein größeres Mysterium um alte Codes, Geheimgesellschaften und übernatürliche Geschehnisse gezogen - an seiner Seite weiß er seine Ex-Freundin und Solomon-Tochter Katherine (Valorie Curry; "The Following") und den mittlerweile als Sicherheitsbeamten in einem Museum arbeitenden Kriegs-Veteranen Alfonso Nuñez (Rick Gonzalez; "Arrow"), während sein mysteriöser Gegenspieler von Beau Knapp gespielt wird. Die hochrangige CIA-Agentin Inoue Sato (Sumalee Montano) ist eigentlich auf Roberts Seite, schränkt aber seinen Handlungsspielraum beim Lösen von Rätseln zur Befreiung Peters ein.

"Made for Love" arbeitet als Near Future Sci-Fi eine düstere Zukunftsvision auf: Digital unterstützte "Liebe". Der soziopathische Tech-Milliardär Byron Gogol (Billy Magnussen) hat mit seiner Firma einen Chip entwickelt, den sich zwei Liebespartner implantieren können und der ihnen gegenseitig ermöglicht, an den Gefühlen des anderen direkt teilzuhaben, zu einer Person zu verschmelzen. Nur ist Gogol eben soziopathisch und hatte den Chip schon vorab insgeheim seiner Gattin Hazel Green (Cristin Milioti, "How I Met Your Mother") implantieren lassen, die nach zehn Jahren Ehe unter dem von Gogol verordneten "Harmoniezwang" leidet. Hazel flieht vor dem großen Tag, an dem sie das Implantat erhalten soll, zu ihrem entfremdeten Vater Herbert (Ray Romano) - der mittlerweile verwitwet ist und seine Gefühle auf eine Gummipuppe projiziert. Zu spät muss Hazel erkennen, dass Byron ihr den "Made for Love"-Chip eben bereits implantiert hat und er sie dadurch verfolgen kann (etwa, indem er sieht, was sie durch ihre Augen sieht). Hazel muss mit Geschick, Verschlagenheit und schwierigen Allianzen um ihre Freiheit von Gogol kämpfen, während sie sich auch mit ihrem schrulligen Vater auseinandersetzen muss.

In "4400" tauchen unvermittelt 4.400 Menschen in einem Park in New York City auf. Diese sind verwirrt, denn sie wurden aus unterschiedlichen Zeitperioden auf mysteriöse Weise hierhergebracht. Auch die Verwaltung von New York ist verwirrt, denn "unfreiwillige Zeitreise" ist eine sehr unglaubwürdige Erklärung für solch einen Menschenauflauf, dessen Teilnehmer sich nicht in den aktuellen Datenbanken finden lassen. So werden die Neuankömmlinge gegen ihren Willen in einem Hotel interniert und auf recht schroffe Art befragt. Während beide Seiten versuchen, die neue Situation zu verstehen, werden zahlreiche soziale Fragen erörtert, da die meisten der Neuankömmlinge in ihrer Zeit gesellschaftliche Außenseiter waren. Die Neuankömmlinge erkennen zudem nach und nach, dass sie neue übermenschliche Fähigkeiten entwickelt haben. Daneben geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, da einige einfach nur Kontakt mit ihren Familien aufnehmen wollen, denen sie fünf, zehn, 50 oder auch 100 Jahre entrissen wurden. Und einer der "Betreuer" hofft, irgendwie unter den 4.400 eine Spur seines verschollenen Bruders zu finden...

Auswertung



Außer bei "CSI: Vegas" hat RTL Deutschland noch nicht angekündigt, wo die Neuerwerbungen nun genau laufen werden, ob bei RTL+ oder im Free-TV - der neue Vertrag soll aber für beide Unternehmensteile Neuware beinhalten. Von den angekündigten Serien wurde neben "CSI: Vegas" (beim US-Sender CBS) auch "Made for Love" (Streamingdienst HBO Max) für eine zweite Staffel verlängert, während "The Lost Symbol" nach einer Staffel (beim Streamingdienst Peacock) eingestellt wurde. "4400" (von The CW) wartet aktuell noch auf eine Entscheidung über seine Zukunft, konnte aber in den USA mit der ersten Staffel keine erfreulichen Quoten einfahren.

Henning Tewes, Geschäftsführer RTL und VOX sowie Co-Geschäftsleiter RTL+, kommentiert: Wir wollen unser Publikum mit unseren Inhalten begeistern und treiben daher den Ausbau unseres Inhalteangebots in Streaming und TV entschieden voran. Durch den Ausbau unserer langfristigen Zusammenarbeit mit Paramount können wir unseren Zuschauerinnen und Zuschauern in Zukunft noch mehr hochkarätige internationale Fiction-Highlights präsentieren. Wir freuen uns daher außerordentlich auf die Fortführung der Zusammenarbeit mit Paramount.

Trailer



Trailer in englischer Sprache zu den neu eingekauften Serien.


29.04.2022 - Bernd Krannich/TV Wunschliste
Bild: RTL Deutschland/Paramount Global Content Distribution


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