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Quoten: "Navy CIS" und Co. kehren enttäuschend zurück, "GNTM" dominiert nach Belieben
geschrieben von: TV Wunschliste, 02.04.21 10:05
In den vergangenen Wochen behalf sich Sat.1 donnerstags mit Spielfilmen, seit gestern dürfen nun nach langer Zeit an diesem Wochentag wieder die US-Crimeserien mit neuen Folgen ran. Das Ergebnis fällt zum Start allerdings ernüchternd aus: Beim Auftakt zur 18. Staffel von "Navy CIS" sahen insgesamt nur 1,46 Millionen Menschen zu, weniger waren es noch nie. Darunter waren 420.000 zwischen 14 und 49 Jahren, damit kam ein schwacher Marktanteil von 5,8 Prozent zustande - ebenfalls ein neuer Tiefstwert.

Im Anschluss gab eine neue Episode der elften Staffel des Spin-Offs "Navy CIS: L.A." ein ähnlich tristes Bild ab: 1,42 Millionen Gesamtzuschauer blieben dran, in der Zielgruppe sprangen lediglich 5,2 Prozent heraus. Um 22.15 Uhr meldete sich nach kurzer Pause die zweite Staffel von "FBI: Special Crime Unit" zurück, ging aber vollends baden: Gerade mal 4,4 und 4,6 Prozent erzielten die beiden neuen Folgen. Kein gutes Omen für das Crossover mit "FBI: Most Wanted", das in der kommenden Woche gezeigt wird und gleichzeitig den Startschuss für den Ableger darstellt.

In gänzlich anderen Sphären schwebte Schwestersender ProSieben, wo "Germany's Next Topmodel" den ungefährdeten Zielgruppensieg einfuhr. 1,48 Millionen junge Zuschauer bescherten Heidi Klum und ihren Mädchen stolze 20,1 Prozent, die Gesamtreichweite betrug ebenfalls beachtliche 2,38 Millionen. Gut lief es im Schlepptau auch für das Promimagazin "red.", das noch 12,7 Prozent holte, ehe "Big Stories" auf maue 7,4 Prozent zurückfiel.

Keine Spitzenreichweiten waren derweil für die Öffentlich-Rechtlichen drin. Im Ersten informierten die "Tagesschau" und ein "ARD extra" zunächst 4,82 Millionen (17,3 Prozent) bzw. 4,62 Millionen (15,4 Prozent), ein neuer "Irland-Krimi" tat sich im Folgenden überraschend schwer und musste sich mit 3,92 Millionen Zuschauern sowie 12,9 Prozent begnügen. Vergangene Woche war mit 5,72 Millionen noch ein neuer Rekord aufgestellt worden, nun setzte es plötzlich ein Allzeittief. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es sogar nur zu miesen 4,0 Prozent. "Rebecka Martinsson" brachte es um 22.05 Uhr mit der ersten Folge der zweiten Staffel noch auf 2,53 Millionen Gesamtzuschauer und durchwachsene 11,3 Prozent.

Auch das ZDF konnte zur Primetime keine Bäume ausreißen: Die Komödie "Zum Glück zurück" unterhielt 3,98 Millionen Zuschauer und generierte zumindest halbwegs solide 13,1 Prozent, in der Zielgruppe standen aber bloß 4,9 Prozent zu Buche. Das "heute journal" steigerte den Marktanteil nachfolgend deutlich auf 14,8 Prozent und legte auch hinsichtlich der Reichweite leicht auf 4,02 Millionen zu. Noch etwas gefragter waren jedoch die "heute"-Nachrichten um 19.00 Uhr, die von 4,06 Millionen (19,3 Prozent) gesehen wurden. Auch ein "ZDF spezial" und "Notruf Hafenkante" überzeugten später mit 3,40 Millionen (14,9 Prozent) und vier Millionen (14,6 Prozent).

Weiterhin große Probleme hat "Der Lehrer" bei RTL. Einmal mehr musste sich die einst so erfolgreiche Comedyserie mit weit unterdurchschnittlichen 8,8 Prozent bei den Werberelevanten begnügen, insgesamt hatten gerade mal 1,28 Millionen Menschen eingeschaltet. Wiederholungen von "Magda macht das schon!" pendelten im weiteren Verlauf zwischen 6,9 und 8,8 Prozent. Sogar VOX musste man zu Beginn des Abends ziehen lassen, wo "Asterix im Land der Götter" starke 9,4 Prozent in der Zielgruppe holte. "James Bond 007: Diamantenfieber" verzeichnete anschließend 6,7 Prozent.

Eher einen Stotterstart legte die neue Reportage-Reihe "Hart in Fahrt - Mein Leben auf der Autobahn" bei RTL Zwei hin: 380.000 Umworbene entsprachen unbefriedigenden 4,5 Prozent. Ein Aufguss der "Sex-Klinik" sackte danach gar auf 3,6 Prozent ab. Kabel Eins hatte mit dem Geschichtsdrama "Schindlers Liste" einen wahren Klassiker im Programm und wurde mit sehr guten 7,1 Prozent belohnt. Für "Unbeugsam - Defiance" waren zu später Stunde noch 5,1 Prozent drin.

02.04.2021 - Dennis Braun/TV Wunschliste
Bild: CBS


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