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Re: "Germany's Next Topmodel": Feministinnen stören Finalshow
Tja, und was haben die Feministinnen nun erreicht mit ihrem Auftritt? Nix, außer dass sie sich ebenso peinlich verkauft haben wie so manche Kandidatin in so mancher Show.
Es war die zigste Staffel der GNTM-Show; die meisten der angesprochenen Zielgruppe dürften also gewusst oder zumindest im Vorfeld gesehen haben, worauf sie sich einlassen. Ebenso die Eltern, die ihren teils minderhährigen Sprösslingen diese Exkursion erlauben. Wilde Stunts, viel nackte Haut, große Höhen, fragwürdige Kreaturen....alles schon mal da gewesen und allgemein bekannt. Worüber regt man sich da noch auf? Mal ganz davon abgesehen, dass die gängige Mode angesagter Marken in den Kaufhäusern auch selten über Gr. 42/44 hinausgeht. Und obendrein auch überwiegend bauchfrei, superkurz und sexy geschnitten ist. Scheinbar regt sich über diese Realtität auch keiner auf, sondern jeder, der´s kann, kauft und trägt es auch, oder? Geht´s hier wirklich nur um Kritik am Körper? Ein Model muss nun mal diszipliniert sein und gut aussehen, in jeder Hinsicht. Schließlich geht es nicht nur darum, auf lächerlichen Modenschauen die durchgeknallten untragbaren Kreationen exzentrischer Designer zu präsentieren. Die meisten Models werden wohl eher in der Werbung gebraucht. Und wenn der Kunde beispielsweise eine Körperlotion, Zahnpasta oder Diätprodukt kaufen soll, wird das mit Model Otto Normalfrau Mitte dreißig mit Cellulite, Zahnverfärbungen und Größe 46 wahrscheinlich eher kein Bestseller werden. Da verhält sich die Realität leider umgekehrt proportional zur Kunden-Zielgruppe. Man mag von der Klum-Show denken, was man will, aber sie als jugendgefährdend wegen des angeblichen Magerwahns und der teilweise knappen Bekleidung zu bezeichnen, ist auch übertrieben. Die Fotoshootings waren nie billig, sondern immer ästhetisch gehalten, vor allem die mit viel Haut. Und im Schwimmbad daheim haben die Mädels noch weniger an und sind ganz anderen Blicken ausgesetzt....von der Mode, die sie sonst tragen mal ganz abgesehen. Irgendwie wird hier viel Lärm um wenig Substanz gemacht. Wenn man ernstlich der Jugendgefährdung zu Leibe rücken wollte, sollte man mal eher die Ballerspiele, die unzähligen Zusatz-und Geschmacksstoffe in der Lebensmittelindustrie und die massive Umweltverschmutzung angehen. Das würde weitaus mehr Verhaltensweisen beeinflussen als eine TV-Show mit fragwürdiger Kritik. In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
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