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Hierarchien in Krimis
Ist es euch auch schon aufgefallen?
In Krimiserien oder -filmen erscheinen immer Personen als Vorgesetzte, die in Wirklichkeit gar keine wären. So sagt die Staatsanwältin zu Ottfried Fischer im Bullen von Tölz: "Ich kann Sie auch rausschmeißen". Nee, nicht wirklich. Oder sind auch Kripo-Kommissare in der Realität keine Vorgesetzten von Schutzpolizisten. Im Fernsehen oder auch beim Radio-Tatort machen die gerne auf "dicke Hose" gegenüber dem kleinen Streifenpolizisten. Und mir fällt auch auf, dass die Vorgesetzten in Krimiserien, wie z. B. Tatort oder Polizeiruf, oft total unsympathische Rollen haben. Sie sagen z. B. ganz oft "Haben wir uns verstanden" und sowas muss man sich ja in der Realität (eigentlich) nicht sagen lassen, das darf ein Elternteil zu seinem Kind sagen, aber doch kein Polizeichef zu seinem Kommissar. Findet ihr das auch? Aber naja, sind ja nur Krimis. In die Realität ist der eine Vorgesetzte so und der andere so. Gibt ja auch weniger selbstbewusste Chefs. Und dann wollte ich noch wissen, wie nochmal dieser Fachausdruck für das Phänomen in Hierarchien lautet, von oben nach unten seine Machtstellung zu demonstrieren. Der Kommissar Polizeipräsident schikaniert den Kommissar, der Kommissar wiederum den Schutzpolizisten, der Schutzpolizist den Azubi. Da gibt es einen Fachausdruck, den wusste ich mal und habe ihn aber vergessen :-)
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