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"Léolo" - Weil ich träume, bin ich nicht ...
Gestern Abend habe ich mir mal wieder meine Fersehaufnahme von "Léolo" angesehen. "Weil ich träume, bin ich nicht ..." - dieser Satz zieht sich durch den gesamten Film. Es gibt nur wenige Filme, die ich mir immer wieder ansehen mag - dieser gehört dazu. Er hat für mich etwas Magisches. Die Bilderflut, die Charaktere, der schwarze Humor, die Melancholie, die Musik - und immer wieder die markante Off-Stimme: "Weil ich träume, bin ich ich nicht ..."
Es gibt nur ein einziges Buch in der Wohnung seiner Familie, das der junge Léolo nachts im Licht der geöffneten Kühlschranktür liest. Anscheinend ist besagter Satz aus ebendiesem Buch zitiert. Ich wollte nun einfach mal wissen, ob es das Buch wirklich gibt - und tatsächlich ist es auch im Abspann erwähnt: "L'avallée des avalés" von Réjean Ducharme. Leider kann ich kein Französisch. So habe ich mich nach dem Anschauen des Films etwas im Netz umgesehen und bin dann u.a. bei Wikipedia gelandet: [de.wikipedia.org] Das Buch - ursprünglich bereits 1966 erschienen - liegt seit März 2012 unter dem Titel "Von Verschlungenen verschlungen" erstmals auf Deutsch vor. [www.amazon.de] Erstaunlich auch: Der erst im vergangenen Jahr gegründete junge Verlag hat nur dieses eine Buch im Programm: [traversion.de] Mir ist schon klar - das ist eine sehr spezielle Entdeckung, aber ich wollte es gerne posten, falls es doch jemanden interessiert, vielleicht einen weiteren "Léolo"-Fan. Irgendwie bin ich verwirrt, weil meine Suche so nah mit dem Erscheinen des Buches zusammenfällt. Ich möchte jedenfalls unbedingt mal in das Buch hineinschauen, das offenbar eine große Inspiration für den Film gewesen ist. Der Kelte 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.04.12 12:51.
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