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Serienpreview: "Missing"
Eines muss man ABC lassen. Bei Konzepten für neue Serien zeigt sich das US-Network derzeit äußerst experimentierfreudig. Das zahlt sich zumindest teilweise aus, beispielsweise in der Form des eleganten Soap-Thrillers "Revenge" oder bei "Once Upon a Time", das klassische Märchensagen und moderne Mystery miteinander verbindet. So wurde das Format zu einem der größten Quotenhits unter den Neulingen der aktuellen TV-Saison. "Missing" war im Vorfeld ähnlich hoch gehandelt worden. Das Konzept der Serie, in dem eine frühere CIA-Agentin auf der Suche nach ihrem vermissten Sohn quer durch Europa hetzt, versprach Action, Spannung und vor allem zahlreiche, internationale Schauplätze. Eher ungewöhnlich für eine Network-Serie, doch nicht mehr so selten wie einst. "Gossip Girl" stattete vor kurzem Paris einen Besuch ab und "Covert Affairs" drehte für eine Episode sogar Szenen in Berlin. Missing sollte seine Zuschauer nicht nur nach Paris und Rom, sondern auch nach Prag und Wien mitnehmen. Auch ABC hatte offensichtlich das Potential vor Augen und bestellte dann auch gleich eine gesamte, erste Staffel anstatt die Produktion eines Pilotfilms abzuwarten. Ob dies eine kluge Entscheidung war darf nach dem ersten Einsatz von Ashley Judd als Ex-CIA-Agentin und Mutter getrost bezweifelt werden. Zum Serienpreview: "Missing" 02.04.2012 - Ralf Döbele/wunschliste.de Bild: ABC [www.wunschliste.de]
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