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Serienpreview: "Spartacus: Blood and Sand"
Spätestens seit "Gladiator" und "Troja" sind sie wieder da: verschwitzte, staubige und muskelbepackte Krieger mit Schwertern, Schilden und schwerem Schicksal. Das Sandalen-Genre erlebte im vergangenen Jahrzehnt ein glorreiches Comeback, auch im Fernsehen. HBO legte mit "Rome" nicht nur eine aufwendige und monumentale Serien-Produktion an Original-Schauplätzen hin. Die Figuren und Storylines waren stark genug um "Rome" zu einem brillanten Drama zu machen. Wenn man sich an alte Hollywood-Zeiten und Historien-Filme erinnert, dann fällt, wie bei jedem Genre, eine fundamentale Unterscheidung auf. Da gab es zeitlose Klassiker wie "Cleopatra", "Ben Hur" oder Stanley Kubricks "Spartacus" mir Kirk Douglas in der Titelrolle. Aber da gab es eben auch "Die Sklavinnen von Karthago", "Herkules und die Königin der Amazonen" und "Poppea - Die Hure von Rom" - allesamt billigere, in Europa produzierte Sandalenfilme. Wenn "Rome" nun im Serienuniversum auf gleichem Level steht wie "Cleopatra" im Filmuniversum, dann befindet sich "Spartacus: Blood and Sand", eine neue Serie des kleinen US-Bezahlsenders Starz, eher in der Gesellschaft der Hure Poppea. Keine Sorge, die verschwitzten, staubigen und muskelbepackten Krieger sind massenhaft vorhanden, allen voran Andy Whitfield in der Titelrolle. Leider befinden sich Story, Figuren, Spezialeffekte und schauspielerisches Talent nicht annähernd auf dem gleichen, glänzenden Level wie die Körper der männlichen Protagonisten. Zum Serienpreview: "Spartacus: Blood and Sand" 08.02.2010 - Ralf Döbele/wunschliste.de Bild: Starz [www.wunschliste.de]
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